Ottobock Shoulder zur Unterstützung der Automobilindustrie

Sie sind anspruchsvoll, belastend und repetitiv: Viele Aufgaben in der Automobilbranche werden noch nicht automatisiert durchgeführt, sondern müssen von Arbeitskräften übernommen werden. Wie in der Produktion und Logistik anderer Branchen verlangen diese Tätigkeiten den Mitarbeitern täglich einen großen körperlichen Einsatz ab. Häufige Folge: Schmerzen und Verletzungen im Muskel-Skelett-System, besonders in den Schultern und Armen.

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Überkopfarbeit für unsere Mobilität

Im Land der Autobauer legen sich über 700.000 Beschäftigte in der deutschen Automobilindustrie ordentlich ins Zeug – und 83 Prozent von ihnen tun das laut einer Umfrage vor allem im Stehen. Gleichzeitig kommt es bei ihren Aufgaben auf einen agilen und kraftvollen Einsatz von Armen und Händen an: 56 Prozent sind auf besonders hohe Geschicklichkeit, die Ausführung von schnellen Bewegungen und einen großen Kraftaufwand angewiesen. Oft ist es dabei erforderlich, Arbeiten über Kopf auszuführen. Die Arme und eventuell benötigte schwere Werkzeuge müssen also über längere Zeit oberhalb der Schultern gehalten werden. Bei einer kurzen, gelegentlichen Belastung bleibt es dabei nicht, denn die Arbeit am Fließband ist nicht nur körperlich anspruchsvoll, sondern vor allem repetitiv – dieselben Arbeitsschritte müssen also viele Male über die gesamte Schicht wiederholt werden. Und am nächsten Arbeitstag geht es wieder von vorne los.

Unsere Kunden in der Automobilbranche

Wiederholte Belastung mit Folgen

Unter muskuloskelettalen Erkrankungen, die in der Allgemeinbevölkerung schon recht häufig vorkommen, leiden die Beschäftigten der Automobilindustrie noch regelmäßiger. Nach Schmerzen im unteren Rücken sind dabei Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich das häufigste Problem – bei ganzen 43 Prozent der Befragten treten sie mindestens einmal pro Jahr auf. Der verantwortliche Übeltäter ist vor allem die Überkopfarbeit. Dass die Beschäftigten in der Automobilbranche zugleich durchschnittlich immer älter werden und junge Nachwuchskräfte rar sind, belastet die Branche zusätzlich. Denn mit steigendem Alter setzt die repetitive Überbelastung von Schultern und Armen den Mitarbeitern immer stärker zu und führt zu häufigeren Schmerzen und Verletzungen. Für Arbeitgeber bedeutet das erhöhte Kosten und entgangene Produktivität.

Exoskelette für einen sicheren und schonenden Arbeitsplatz 

Bei Ottobock Bionic Exoskeletons stehen immer Menschen im Mittelpunkt – denn wir entwickeln unsere Produkte, um ihnen zu helfen, sie bei der Arbeit zu unterstützen und ihre Gesundheit zu erhalten. Das Modell Ottobock Shoulder ist dabei besonders für den Einsatz in der Automobilindustrie geeignet. Aufgaben auf oder über Schulterhöhe können so auch über längere Zeit sicher und schonend ausgeführt werden. Die Belastung verschiedener Muskelgruppen wird durch das Exoskelett deutlich gesenkt – das verhindert Abnutzungserscheinungen in den Gelenken, Schmerzen in Schultern und Nacken und die damit verbundenen krankheitsbedingten Ausfälle. Exoskelette wie Ottobock Shoulder gehören für uns zur Persönlichen Schutzausrüstung der nächsten Generation – wie Stahlkappen und Arbeitshandschuhe sorgen sie dafür, dass Mitarbeiter langfristig gesund und einsatzfähig bleiben.

Ottobock Shoulder für Arbeiten auf Schulterhöhe und Überkopf

Im Mittelpunkt steht das Ottobock Shoulder, ein Exoskelett für Überkopfarbeiten und Arbeiten auf oder über Schulterhöhe. Das innovative Exoskelett, das am Körper getragen wird, unterstützt Mitarbeitende weltweit an Montagelinien bei solch anspruchsvollen körperlichen Arbeiten. Ergänzend zum Ottobock Shoulder kann das Paexo Neck die Halswirbelsäule bei Überkopfarbeiten, z.B. bei Installationen oder Inspektionen, entlasten. Es kann in Kombination mit dem Ottobock Shoulder getragen werden. Der Einsatz von Exoskeletten reduziert die körperliche Belastung und schützt den Bewegungsapparat. Dies wird auch in mehreren Studien und Analysen bestätigt.

Ottobock Shoulder im Einsatz

„Die Automobilindustrie ist Pionier im Einsatz von Exoskeletten. Hier konnten wir bezeugen, wie Exoskelette in diversen Ausführungen und als Präventionsmittel für unterschiedliche Tätigkeiten im täglichen Umfeld implementiert und genutzt werden. Mit Stolz blicken wir dabei auf tolle Kooperationen z.B. mit Volkswagen, BMW und Toyota.

Dass Exoskelette im täglichen Arbeitsablauf eine wichtige Rolle spielen, zeigt sich immer wieder bei den teils automatisierten, teils viele manuelle Tätigkeiten umfassenden Produktionsstraßen: Selbst bei optimaler Planung stößt die Industrie hier immer wieder an die Grenzen der Automatisierung. Die Mitwirkung von Menschen und ihrer Flexibilität in den Tätigkeiten ist daher weiterhin essentiell für den Erfolg. Und genau diese Mitarbeiter:innen gilt es präventiv zu schützen. Exoskelette leisten hierbei einen Beitrag zur ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze.“

Sönke Rössing, Head of Ottobock Bionic Exoskeletons

Unsere innovativen Lösungen, basierend auf orthopädischem Expertenwissen, eignen sich für nahezu jede Branche.

Ausgewählte Use Cases & Anwendungsfälle aus 1000+ erfolgreichen Kundenprojekten:

Logistik

Lastenhandhabung

Automobilbranche

Montage und Wartung

Transportsektor

Wartung und Reparatur

Schiffsbau

Oberflächenbehandlung

Ärzte

Exoskelette für Chirurgen

Luftfahrt und Flugzeugbau

Wartung und Nieten